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Wortstellung
Inhalt
Es gibt verschiedene Regeln, die sagen, auf welcher Position im Satz die verschiedenen Wörter stehen müssen. Die allerwichtigsten dieser Regeln geben an, wo das Verb stehen muss. Hier die wichtigsten Regeln für die Verbposition.
Das Verb steht in normalen Sätzen auf Position 2:
Ich habe morgen leider keine Zeit.
Morgen habe ich leider keine Zeit.

Leider habe ich morgen keine Zeit.
In Fragesätzen auf Position 1:
Kommst du morgen zu meiner Party?
(Aber natürlich nicht auf Position 1, wenn der Fragesatz mit einem Fragewort beginnt:
Warum kommst du morgen nicht zu meiner Party?)
Sehr wichtig ist es auch, die sogenannte „Satzklammer“ zu kennen. Der Ausdruck sagt, dass in Sätzen mit mehr als einem Verb das Hauptverb (das finite Verb) auf Position 2 (oder im Fragesatz auf Position 1) steht und das andere (z.B. ein Infinitiv oder Partizip) am Ende des Satzes. So entsteht eine „Klammer“ am Anfang und am Ende des Satzes, vor der nur das Wort auf Position 1 steht. Auch der trennbare Teil eines Verbs steht auf dieser letzten Position. Beispiele:
Morgen möchte ich gerne mit Eva einen langen Spaziergang machen.
Warum rufst du mich immer erst so spät abends an?
Gestern habe ich zum ersten Mal im Leben Sushi gegessen.
Ich würde gerne einmal auf einer Segelyacht um die Welt fahren.
Eine weitere sehr wichtige Regel sagt, dass in Nebensätzen das Verb am Ende steht:
Es tut mir leid, dass du morgen nicht zu meiner Party kommst.
Wenn mehrere Verben im Satz sind, z.B. ein Modalverb und ein Infinitiv, dann steht das Modalverb (allgemein: die finite Form) am Ende:
Es tut mir leid, dass du nicht zu meiner Party kommen kannst.
Diese Regeln zur Verbposition sind für Anfänger lange Zeit sehr schwer zu praktizieren. Man sollte ziemlich viele Übungen dazu machen, vor allem Sprechübungen. Wenn man hier Fehler macht, ist das aber normalerweise kein Problem für das Verstehen. Solche Positionsfehler sind also nicht so gravierend wie z.B. Konjugationsfehler.