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Subjekt
Inhalt

(Fast) jeder Satz hat ein Subjekt. Normalerweise ist das Subjekt ein Substantiv oder ein Pronomen im Nom. Das Verb im Satz muss in der Form mit dem Subjekt übereinstimmen (Kongruenz). Also muss das Verb bei einem Subjekt in der 1. Pers. auch in der 1. Pers. stehen:
Ich schlafe.
Subjekt in der 2. Pers., Verb in der 2. Pers.:
Du schläfst.
3. Pers.:
Er/sie/es schläft
Plural:
Wir schlafen, ihr schlaft, sie schlafen.
Kurz: Man erkennt das Subjekt daran, dass es zum Verb passt. Oder umgekehrt: Das Verb ändert sich nur, wenn sich auch das Subjekt ändert, nicht, wenn sich ein Objekt ändert. Vergleichen Sie:
Die Katze fängt eine Maus.

Die Katzen fangen eine Maus.
Aber:
Die Katze fängt eine Maus.
Die Katze fängt zwei Mäuse.
Also ist das Subjekt für die Praxis wichtig, weil man das Verb in die richtige Person setzen muss. Meistens ist das kein Problem. Aber manchmal gibt es Konfusion:
Dein Geschenk gefällt mir sehr gut. - Deine Geschenke gefallen mir sehr gut.
In solchen Fälle passieren viele Fehler, weil das Subjekt die Sache ist, nicht die Person. Für viele Lerner ist es auch ungewöhnlich, dass man das Subjekt im Deutschen nicht an den Anfang des Satzes oder vor das Verb stellen muss. Es steht natürlich sehr oft vorne:
Ich (Subjekt) habe Lisa schon lange nicht mehr gesehen.
Aber man kann es auch anders positionieren:
Lisa habe ich (Subjekt) schon lange nicht mehr gesehen.
Ein weiteres Beispiel:
Ich (Subjekt) habe lange nicht mit Lisa telefoniert.
Mit Lisa habe ich (Subjekt) lange nicht telefoniert.
In der Übung finden Sie dazu einige weitere Beispiele.