Renaissance

Blasse Sonne (Petrarca)
Fantasie (Georg Weber)
Gegen den Eckstein (Franck)
In Europa geschlagen (Pius II.)
Italicus luxus (Celtis)
Italienische Nation (Thomas)
Kein bestimmter Platz (Pico della Mirandola)
Keine Kriecher (Erasmus)
Lebenslust (Hutten)
Tod oder Liebe? (Gesualdo)

Zu Renaissance

„Renaissance“ ist ein französisches Wort, aber die Renaissance ist zunächst ein italienisches Phänomen, und heißt dort rinascimento. Der Begriff ist vor allem auf die Malerei bezogen – als Erstes denkt man also an Botticelli und Leonardo da Vinci usw., aber man kann auch alles mögliche andere der Renaissance zuordnen, von der Musik bis zu den Menschen selbst.

Für die Italiener lag das Wesentliche in der Überwindung des hässlichen alten „gotischen“ Stils; sie fanden plötzlich alles, was das Mittelalter hervorgebracht hatte, germanisch-barbarisch, und waren stolz, endlich ihr eigenes südlich-antikes Erbe wiederzuentdecken und wiederbeleben zu können.

Natürlich kam dann doch etwas Neues dabei heraus, aber die antiken Einflüsse sind auch unübersehbar: die Säulen usw., die plötzlich wieder als Bauelemente verwendet wurden und dann ein paar hundert Jahre lang im architektonischen Repertoire blieben. Ziemlich vieles, was Sie in heutigen europäischen – und anderen – Städten sehen, geht auf die Renaissance und damit indirekt auf die Antike zurück. Man muss sich das immer klarmachen, wenn man an einem Opernhaus, einem Gerichtsgebäude oder auch irgendeinem größeren Wohnhaus (oder sogar Einfamilienhaus) vorbeikommt, das sich mit Säulen schmückt.


T H E M E N

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E P O C H E N

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A U T O R E N (292)

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