Werkzeug(schwer)
Es ist eine natürliche Vorstellung, daß, eh in der Philosophie an die Sache selbst, nämlich an das wirkliche Erkennen dessen, was in Wahrheit ist, gegangen wird, es notwendig sei, vorher über das Erkennen sich zu verständigen, das als das Werkzeug, wodurch man des Absoluten sich bemächtige, oder als das Mittel, durch welches hindurch man es erblicke, betrachtet wird.
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Kommentar
Kein ganz einfacher Satz, der da die Einleitung zu einem berühmten philosophischen Werk einleitet. Es stammt aus der Blütezeit der deutschen Philosophie um 1800, von einem Schwaben, der - wie ich - in Tübingen studiert hat und in Berlin gestorben ist. (D.h. wenn mir nicht rechtzeitig noch der rettende Ortswechsel gelingt.) Wie heißt er? Und das Werk?
Loesung
Georg Wilhelm Friedrich Hegel, kurz »Hegel«: »Phänomenologie des Geistes«.
Verben
betrachten erblicken gehen verständigen