a b c d e f g h i j k l
m n o p q r s t u v w z
leihen (grundwortschatz)
1. Sg. 2. Sg. Imp
leihe leihst leih
Praet (1.Sg.) Perf (1.Sg.) Konj 2 (1.Sg.)
lieh habe geliehen  liehe
Strukturen
jmdm etwas leihen
Ich leihe dir meinen Kugelschreiber.
sich (Dat.) etwas von jmdm leihen
Ich leihe (mir) einen Kugelschreiber von dir.
Beispiele
Kannst du mir dein Wörterbuch ein paar Tage leihen?
Ich würde es dir gerne leihen, aber ich muss die Prüfung vorbereiten.
Ich würde (mir) gern für ein paar Tage dein Fahrrad leihen. Geht das?
Nächsten Sommer leihe ich mir einen Kleinbus und fahre einmal ums Mittelmeer herum.
Anmerkung
Oft verwendet werden auch verleihen und ausleihen:
Ich verleihe keine Bücher mehr. Die kriegt man ja nie wieder zurück.
Ich habe mir ein paar tolle Bücher ausgeliehen.
Ich kann dir ein paar spannende Bücher für den Urlaub ausleihen.
Verleihen ist dasjenige Wort aus der leihen/borgen-Familie, das sozusagen nur in eine Richtung zeigt. Ich verleihe heißt immer, dass ich gebe, bei allen anderen hängt es von der Konstruktion ab, ob ich gebe oder nehme. (Auch entleihen ist eindeutig: ich entleihe = ich nehme; aber es ist etwas formeller und man verwendet es nicht für freundschaftliches Geben und Nehmen auf Zeit.) Vgl. Sie auch die Anmerkung zu borgen.
Wortfelder
leihen
Links
borgen
Texte