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gönnen
1. Sg. 2. Sg. Imp
gönne gönnst gönn(e)
Praet (1.Sg.) Perf (1.Sg.) Konj 2 (1.Sg.)
gönnte habe gegönnt
Strukturen
jmdm/(sich) etwas gönnen
Ich gönne dir das Geld.
Ich gönne (es) dir, dass du so viel Geld bekommst.
Beispiele
Ich gönne dir das Geld. (= Ich bin nicht neidisch.)
Er gönnt seinem Bruder seinen Erfolg bei den Frauen nicht. (Er beneidet ihn darum.)
Er gönnt seinem Bruder nicht, dass er so viel Erfolg bei Frauen hat.

Bitte gönnt mir doch mal fünf Minuten Ruhe. (= Lasst mich fünf Minuten in Ruhe.)
An meinem Geburtstag habe ich mir eine Flasche Champagner gegönnt.
Anmerkung
Die letzten beiden Beispiele gehören eher in die Kategorie „Redensarten“ - kein Problem, wenn Sie die nicht gleich verstehen. Wichtig ist aber das Verständnis der ersten Beispiele. Das Verb gönnen steht in einer Art antonymischer Relation zu beneiden:
Gönnst du mir den Erfolg oder beneidest du mich darum?
Wortfelder
gefühl
Links
beneiden
Texte