19. Jhd.

Anmaßung und Eitelkeit (Czolbe)
Auge des Volksgeists (?)
Ausbeutung muss sein (Nietzsche)
Beweis überflüssig (Nietzsche)
Bildungsbürger (Bierbaum)
Brücke (Hebbel)
Das Sein und das Essen (Feuerbach)
Das Unbedingte (Nietzsche)
Der Krieg (Hebbel)
Deutscher vs. französischer Patriotismus (Heine)
Die Stunde (Fontane)
Dinge im Sattel (Emerson)
Dogmatiker (Cole)
Ein bestimmter Tag (Lavigne)
Ein Gespenst (?)
Ein neues Lied (Heine)
Eine Hunnenrede (Wilhelm II.)
ER siehts genauso (Bamberger)
Erleuchtung (Herwegh)
Ewig lehrreich (Burckhardt)
Feuerbach-These (Marx)
Freiheit (Bakunin)
Freiheit und Wahrheit (Ruge)
Fürstenrechte (Haller)
Geborgenheit (Grabbe)
Geh dich nichts an! (Nietzsche)
Geistiger Kopfstand (Hegel)
Gelassene Nacht (Mörike)
Gerhilde und die anderen (Wagner)
Götter (Feuerbach)
Gottesfürchter (Bismarck)
Idealistische Philister (Engels)
Jäger und Fischer (Marx)
Jenseits von Gut und Böse (Nietzsche)
Kapitalismus (?)
Kartoffeln ohne Schmalz (Büchner)
Keine wahre Freiheit (Tocqueville)
Kleine Ursachen (Mill)
Leserey (A.W. Schlegel)
Lob und Tadel (Nietzsche)
Made in Germany (Williams)
Märchen 1 (Brüder Grimm)
Märchen 2 (Brüder Grimm)
Märchen 3 (Brüder Grimm)
Märchen 4 (Brüder Grimm)
Märchen 5 (Brüder Grimm)
Märchen 6 (Brüder Grimm)
Märchen 7 (Brüder Grimm)
Mensch und Staat (Hegel)
Menschenlos (Hebbel)
Mund vs. Maul (Nietzsche)
Nationale Vorurteile (Heine)
Nebelträume (Mörike)
Nie genug zu verurteilen (?)
Nützlicher Zirkel (Dilthey)
Prefer not to (Melville)
Prinzipienlos (Heine)
Russische Identitäten (Dostojewski)
Schlechtes Gedächtnis (Nietzsche)
Schöngebackene Torten (Heine)
Schwierige Untertanen (Wilhelm II.)
Seelenschlepper (Nietzsche)
Selber tun (Pottier/Luckhardt)
Selbstverachtung (Nietzsche)
Sinnkonstrukt (Fontane)
Sogenannte Menschenrechte (Marx)
Sonderbar (Heine)
Staat für alle (Wilhelm I.)
Stil 2 (Nietzsche)
Süßigkeiten (Talleyrand)
Systematiker (Lord Rosebery)
They who go (Longfellow)
Ungleiche Eichen (Ludwig I. von Bayern)
Ungleichheit (Arnolds)
Unglückselige Kombination (Bakunin)
Untertanen (Wilhelm III.)
Untertanen 2 (Friedrich Wilhelm IV.)
Volkszerstreuung (Metternich)
Vorsichtige Zivilisationen (Nietzsche)
Wahre Freiheit (Schopenhauer)
Wahrheit und Lüge (Nietzsche)
Weg der Bildung (Grillparzer)
Weia Waga (Wagner)
Wesen der Nation (Renan)
Widersprüche (Marx)
Winternacht (Eichendorff)
Wolkengucker (Schopenhauer)
Wollen, was man will? (Schopenhauer)
Zauberwort (Eichendorff)
Zivilisationszwang (Mill)

Zu 19. Jhd.

Das Jahrhundert der „Industriellen Revolution“ in Europa und anderswo. In Deutschland geht es kurz vor der oder grade um die Jahrhundertmitte richtig los. Anfangs hinkt man noch in jeder Hinsicht meilenweit hinter England her – aber die Dinge entwickeln sich in industrialisierten Zeiten eben viel schneller als zuvor.

1848 ist ganz Europa, angefangen wieder einmal bei Frankreich, in Revolutionslaune, sogar die braven Deutschen machen mit. Viel kommt nicht dabei heraus. Aber anschließend sind die Menschen von allem früheren „Idealismus“ kuriert und werden folgerichtig zu „Realisten“, oder mit Bezug auf Politisches auch zu Vertretern der „Realpolitik“.

1871 entsteht nach Kriegen gegen Österreich und gegen Frankreich das neue „Deutsche Reich“ unter einem „Kaiser“ aus der preußischen Hohenzollern-Dynastie: Wilhelm I. Das ist die eigentliche Geburtsstunde des heutigen Deutschlands, das aber noch viele Wandlungen durchmacht.

Gegen Ende des Jahrhunderts gerät Deutschland durch unglückliche Umstände und schlechte Politik zunehmend in die Isolation. Im Osten bauen sich immer größere Spannungen zwischen Österreich und Russland auf. Man fängt an, mit einem Krieg zu rechnen.

Literarisch ist Deutschland wieder abgestiegen – das Ausland interessiert sich kaum noch für Deutsches. Die wichtigen Sachen passieren in Frankreich, England, Russland: Stendhal, Balzac, Flaubert, Dickens, Dostojewski, Tolstoi begründen den realistischen Roman. Deutschland bleibt allerdings musikalisch in der Spitzenliga. Vor allem Richard Wagner erfindet einen ganz neuen Typus von Musiktheater und wird auch im Ausland gefeiert.

In der Bildenden Kunst ist ebenfalls Frankreich führend und Deutschland recht uninteressant. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts treten ja schon die heute noch so berühmten und beliebten französischen „Impressionisten“ auf.


T H E M E N

AnfängeAufklärungBäumeDaFDas LebenDer MenschDer TodDie DeutschenErkenntnisEuropaFrauenzimmerGefühleGenüsseGruppenKatastrophenKommunikationKrankheitKunstLernenLesenLiebeLyrikMetamorphosenOst und WestPhilosophiePionierePolitikPsychologieRechteReisenReligionSchicksalSchreibenSexSinnSozialesSpracheTiereWiderstandWirtschaftWissenschaft

E P O C H E N

ZeitlosAntikeMittelalterNeuzeitRenaissance16. Jhd.17. Jhd.18. Jhd.AufklärungGoethezeit19. Jhd.20. Jhd.GegenwartAktuellZukunft

A U T O R E N (318)

?A. v. HumboldtA.W. SchlegelAdornoAischylosAndréAngelus SilesiusAnonymAntiphonAppaiahAristotelesArnoldsAronASEANAugustinusBachBakuninBambergerBarthBaudrillardBeckettBennBergkBernhard von ClairvauxBettina von ArnimBidenBierbaumBismarckBlochBoasBobbioBoccaccioBoethiusBonhoefferBonifatiusBonifazius VIII.BossuetBoveriBrechtBreitscheidBrentanoBrownBrüder GrimmBüchnerBuffettBuffonBund-Länder-KommissionBurckhardtBurkeBurnsBurtonBurumaCalvinoCamperCamusCassirerCeltisCésaireChaplinChen DaoxiangChurchillClaudiusColeCondorcetCostituzioneCzolbeDa PonteDalyDanteDe Gaullede La Barrede Lorrisde StaelDemokritDescartesDeutschlandfunkDiderotDiezDiltheyDostojewskiDowlandDu BoisDunnDurrellEichendorffEIKEEinhartEinsteinEliasEliotEmersonEncyclopédieEngelsEpiktetEpikurErasmusEvans-PritchardFang YizhiFaustiniFergusonFeuerbachFichteFlemingFontaneFontenelleForstamtFoucaultFowlesFranckFreudFriedrichFriedrich II.Friedrich Wilhelm II.Friedrich Wilhelm IV.FrischFuhrmannGAGandhiGebetGelöbnisGeorg WeberGesualdoGirl from MyanmarGoetheGorgiasGottlieb von LeonGrabbeGraciánGrillparzerGrundgesetzHabermasHallerHanegraaffHazardHebbelHegelHeideggerHeineHeinrich IV.HeraklitHerderHerodotHerweghHesseHildegard von BingenHinnerHippelHobbesHobsbawmHofmannsthalHofmannswaldauHolbachHölderlinHölmannHorazHorkheimerHorkheimer / AdornoHugo von St. ViktorHumeHuttenIndexkommissionJamesonJandlJean PaulJesusJohn of SalisburyJosuaJudtJunckerJüngerKafkaKantKästnerKennedyKierkegaardKleistKlopstockKniggeKopernikusKrausLa RochefoucauldLas CasasLavigneLeibnizLessingLevi-StraussLichtenbergLichtwerLohensteinLongfellowLord RoseberyLudwig I. von BayernLudwig XIV.LutherLuxemburgLyotardMacciocchiMachiavelliMandelaMarcuseMarvellMarxMelvilleMendozaMenuhinMerkelMersmannMetternichMillMillerMontaguMontaigneMontesquieuMonteverdiMörikeMosesMozartMüchlerMüllerMünzerMusilNationalkonventNeedhamNegtNietzscheNippelNovalisOtfridPadoverPainePaperinoPascalPasoliniPaulusPetrarcaPicart/BernardPico della MirandolaPius II.PlatoPopePopperPottier/LuckhardtProustRabban bar SaumaRankeRanke-HeinemannRawlsRechtsregelRenanRilkeRobespierreRortyRousseauRugeRühmkorfRussellSaint-JustSamuelSapphoSchillerSchlegelSchleiermacherSchlosserSchmittSchnabelSchneiderSchnitzlerSchopenhauerSchumacherSchweitzerSEDSerwerSetheSieyèsSima QianSnorri SturlusonSophoklesSphinxSpinozaSpruchStolbergStuurmanTalleyrandTarnasThomasThomas MannThomas von AquinThomas von KempenThomasiusThorildTocquevilleTokarczukTucholskyTwainUlbrichtValianiVasariVereinte NationenVerfassungskonventVespasianVincentVoltaireW. v. HumboldtWagnerWeberWei FengheWielandWilhelm I.Wilhelm II.Wilhelm III.WilliamsWittgensteinWitzWolffWulff/SeehoferXenophanesZimaZweig

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