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sehnen
1. Sg. 2. Sg. Imp
sehne mich sehnst dich sehne dich
Praet (1.Sg.) Perf (1.Sg.) Konj 2 (1.Sg.)
sehnte mich habe mich gesehnt
Strukturen
sich nach jmdm/etwas sehnen
Ich sehne mich nach dir.
Ich sehne mich nach meiner Heimat.
Ich sehne mich danach, wieder zu Hause zu sein.
Beispiele
Jens sehnt sich schon nach seiner Frau, wenn sie nur mal kurz einkaufen geht.
Lisa sehnt sich nach all den Jahren immer noch nach ihrem Heimatland.
Seit so viele Kinder im Haus sind, sehne ich mich manchmal nach ein bisschen Ruhe.
Ich sehne mich danach, wieder mal ungestört ein Buch lesen zu können.
Anmerkung
Das Verb sehnen kann man immer auf Dinge beziehen und darf dabei auch ein bisschen übertreiben. (Ich sehne mich nach einem kühlen Bier!) Aber man verwendet es normalerweise nicht für Personen, mit denen man nur befreundet ist. Ich sehne mich nach dir sagt man also gewöhnlich nur zur/zum Geliebten. Alternativen vielleicht auch für gute Freunde sind: Ich vermisse dich oder Du fehlst mir.

(sich) etwas ersehnen
Ich ersehne (mir) einen Moment der Ruhe.
etwas herbeisehnen
Ich sehne den Tag herbei, an dem ich zum letzten Mal diese Tür hinter mir zuschlagen werde. (Das impliziert also, dass ich nicht sehr gerne hier bin.)
sich zurücksehnen ZU ORT/IN ZEIT
Ich sehne mich nach der schönen Studentenzeit zurück.
Ich sehne mich in die schöne Studentenzeit zurück.
Ich sehne mich in das schöne Haus meiner Eltern zurück.
Wortfamilie
die Sehnsucht
Wortfelder
gefühl
Texte
Hölle