Glückliches Geschlecht?

(mittel)
Ein Dichter denkt darüber nach, welche Art von Kunst für welche Zeit am besten passt.
Die Schönheit ist für ein glückliches Geschlecht, aber ein
unglückliches muss man erhaben zu rühren suchen.
Schiller
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Aiguille-du-Midi-summer
von Martin Janner (uploaded by Schneedrache with permission by Martin Janner) (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Kommentar

Man braucht also eine andere Art von Kunst, eine „erhabene"; eher große Tragödie als heiteren Liebesroman? Früher wäre man übrigens nicht so leicht auf den Gedanken gekommen, dass es für verschiedene Zeiten verschiedene Arten von Kunst geben müsste.

Aber wenn es so ist: Was passt für unser „Geschlecht" (also für unsere Zeit, Zeitgenossen ...)?
Goethezeit

Autor und Werk

Friedrich Schiller, 1759-1805.

Verben

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