19. Jhd.

Anmaßung und Eitelkeit (Czolbe)
Auge des Volksgeists (?)
Ausbeutung muss sein (Nietzsche)
Bildungsbürger (Bierbaum)
Brücke (Hebbel)
Das Sein und das Essen (Feuerbach)
Das Unbedingte (Nietzsche)
Der Krieg (Hebbel)
Deutscher vs. französischer Patriotismus (Heine)
Ein Gespenst (?)
Ein neues Lied (Heine)
Feuerbach-These (Marx)
Geborgenheit (Grabbe)
Geh dich nichts an! (Nietzsche)
Geistiger Kopfstand (Hegel)
Gerhilde und die anderen (Wagner)
Götter (Feuerbach)
Gottesfürchter (Bismarck)
Idealistische Philister (Engels)
Jäger und Fischer (Marx)
Kapitalismus (?)
Leserey (A.W. Schlegel)
Lob und Tadel (Nietzsche)
Made in Germany (Williams)
Märchen 1 (Brüder Grimm)
Märchen 2 (Brüder Grimm)
Märchen 3 (Brüder Grimm)
Märchen 4 (Brüder Grimm)
Märchen 5 (Brüder Grimm)
Märchen 6 (Brüder Grimm)
Märchen 7 (Brüder Grimm)
Mund vs. Maul (Nietzsche)
Nebelträume (Mörike)
Nützlicher Zirkel (Dilthey)
Pardonverweigerer (Wilhelm II.)
Russische Identitäten (Dostojewski)
Sachen im Sattel (Emerson)
Schlechtes Gedächtnis (Nietzsche)
Schwierige Untertanen (Wilhelm II.)
Seelenschlepper (Nietzsche)
Selbstverachtung (Nietzsche)
Sinnkonstrukt (Fontane)
Stil 2 (Nietzsche)
Systematiker (Lord Rosebery)
Untertanen (Wilhelm III.)
Untertanen 2 (Friedrich Wilhelm IV.)
Vorsichtige Zivilisationen (Nietzsche)
Wahre Freiheit (Schopenhauer)
Weia Waga (Wagner)
Widersprüche (Marx)
Wolkengucker (Schopenhauer)
Wollen, was man will? (Schopenhauer)
Zauberwort (Eichendorff)

Zu "19. Jhd."

Das Jahrhundert der "Industriellen Revolution" in Europa und anderswo. In Deutschland geht es kurz vor der oder grade um die Jahrhundertmitte richtig los. Anfangs hinkt man noch in jeder Hinsicht meilenweit hinter England her - aber die Dinge entwickeln sich in industrialisierten Zeiten eben viel schneller als zuvor.

1848 ist ganz Europa, angefangen wieder einmal bei Frankreich, in Revolutionslaune, sogar die braven Deutschen machen mit. Viel kommt nicht dabei heraus. Aber anschließend sind die Menschen jedenfalls von allem früheren "Idealismus" kuriert und werden folgerichtig zu "Realisten", oder mit Bezug auf Politisches auch zu Vertretern der "Realpolitik".

1871 entsteht nach Kriegen gegen Österreich und gegen Frankreich das neue "Deutsche Reich" unter einem "Kaiser" aus der preußischen Hohenzollern-Dynastie: Wilhelm I. Das ist die eigentliche Geburtsstunde des heutigen Deutschlands, das aber noch viele Wandlungen durchmacht.

Gegen Ende des Jahrhunderts gerät Deutschland durch unglückliche Umstände und schlechte Politik zunehmend in die Isolation. Im Osten bauen sich immer größere Spannungen zwischen Österreich und Russland auf.

Man fängt an, mit einem Krieg zu rechnen.

Literarisch ist Deutschland weit abgestiegen - das Ausland interessiert sich kaum noch für Deutsches. Die wichtigen Sachen passieren in Frankreich, England, Russland: Stendhal, Balzac, Flaubert, Dickens, Dostojewski, Tolstoi begründen den realistischen Roman. Deutschland bleibt allerdings musikalisch in der Spitzenliga. Vor allem Richard Wagner erfindet einen ganz neuen Typus von Musiktheater und wird auch im Ausland gefeiert.

In der Bildenden Kunst ist ebenfalls Frankreich führend und Deutschland recht uninteressant. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts treten ja schon die heute noch so berühmten und beliebten französischen "Impressionisten" auf.


T H E M E N

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E P O C H E N

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A U T O R E N (135)

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